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Fructoseintoleranz – Zuckerersatz als Teil als Lösung

In Mitteleuropa leiden viele Menschen unter einer Fructoseintoleranz und obwohl diese Beschwerde immer häufiger auftritt, gibt es momentan noch keine spezifischen Medikamente, die sie heilen können. Betroffene klagen über Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden und nur eine Ernährungsumstellung – mit möglichst wenig Fructose – führt zur Besserung. 

Obwohl Fructoseintoleranz lange keine Seltenheit mehr ist, sind Informationen darüber auch heute noch nicht weit verbreitet. Wir wollen daher klären, was genau eine Fructoseintoleranz ausmacht und welche Arten es gibt. Anschliessend geben wir ein paar hilfreiche Hinweise zu den Lebensmitteln, die man besser vermeiden sollte und wie sich Zucker durch gesündere Alternativen ersetzen lässt. 

Die Themen im Überblick

Fruchtzucker auf Etikette mit Erdbeeren in Zuckerschale

Was ist Fructoseintoleranz und welche Auswirkungen hat sie? 

Von Lebensmittel-Intoleranzen spricht man, wenn der Körper auf bestimmte Lebensmittel mit Beschwerden reagiert. Im Gegensatz zu einer allergischen Reaktion ist bei der Intoleranz das Immunsystem nicht beteiligt. Ein weiterer Unterschied liegt in der Menge der Nahrungsmittel, die Symptome auslösen. Eine Allergie kann schon durch geringe Mengen hervorgerufen werden, während bei einer Intoleranz meist kleine Mengen verträglich sind. 

Die Zahl der Lebensmittelunverträglichkeiten  ist in der Tendenz steigend. Dass sich unsere Ernährung über die vergangenen Jahrzehnte stark verändert hat und wir vermehrt Fertiggerichte und dabei übermässig Zucker und Geschmacksverstärker zu uns nehmen, wird häufig als Grund für diese Entwicklung angeführt. 

Bei einer Fructoseintoleranz reagieren Menschen auf Fruchtzucker, auch Einfachzucker genannt, mit unterschiedlichen Unverträglichkeiten. Diese Art des Zuckers kann bei Betroffenen im Dünndarm nur vermindert absorbiert werden und erreicht somit den Dickdarm. Im Dickdarm wird die Fructose von Bakterien zersetzt und es sammeln sich Gase im Verdauungstrakt an, die Bauchschmerzen hervorrufen. Ursache für eine verringerte Absorption ist der Mangel des Transportproteins GLUT-5. 

Bild mit unterschiedlichen Früchten

In welchen Lebensmitteln kommt Fructose vor? 

Fructose kommt in vielen verschiedenen Lebensmitteln vor, wie Obst, Sirup, Honig, Backwaren und sogar in gewissen Gemüsesorten. Zu Obstsorten mit einem hohen Fructosegehalt zählen Äpfel, Birnen und Trauben. Unter den Gemüsesorten haben vor allem Paprika und Rüben einen hohen Fruchtzuckeranteil. Der Einfachzucker kann sich darüber hinaus auch an Glukose binden, weshalb selbst weisser Haushaltszucker zu Erkrankungen führen kann. Die verträgliche Menge ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Häufig betroffen sind Menschen, die einen Reizdarm haben. 

Welche Arten von Fructoseintoleranz gibt es? 

Obwohl im Alltag für gewöhnlich nur der Begriff Fructoseintoleranz verwendet wird, gibt es eigentlich drei verschiedene Ausprägungen der Unverträglichkeit. Zu diesen gehören: 

Die im Volksmund verwendete Krankheitsbezeichnung Fructoseintoleranz ist in der Regel genau genommen eine Fructose-Malabsorption. Wie oben beschrieben kann der Darm den aufgenommenen Fruchtzucker nicht richtig abbauen und Betroffene reagieren mit Magenschmerzen oder Durchfall. Eine geringe Menge an Fructose führt im Normalfall jedoch zu keinen Beschwerden. 

Anders verhält es sich bei der eher seltenen Variante der erblichen Fructoseintoleranz. Hier können auch kleine Mengen Fruchtzucker gefährliche Folgen haben. Diese gehen sogar so weit, dass im schlimmsten Fall lebensgefährliche Leberschäden ausgelöst werden können.Eine Fructosämie entsteht dann, wenn sich Fructose im Blut anhäuft. Bei der essentiellen Fructosämie wird er einfach wieder ausgeschieden und es gibt keine Symptome, bei einer erblichen Fructosämie jedoch können Nieren- und Leberschäden die Folge sein.

Welche Auswirkungen hat die Fructoseintoleranz? 

Eine Fruktose-Malabsorption ist nicht lebensbedrohlich (anders als die erblichen Varianten), jedoch geht auch sie einher mit lästigen Beschwerden. Kann Fruchtzucker nicht richtig abgebaut werden, kommt es zu einer erhöhten Bildung von Gasen im Darm, die sich als Blähungen äussern. Zudem bewirkt sie eine Wassereinlagerung im Verdauungstrakt und dies kann einige unangenehme Folgen haben, wie: 

  • Durchfall oder Verstopfung 
  • Aufgeblähter Bauch   
  • Übelkeit 
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen 
  • Appetitlosigkeit 
Frau mit Bauchschmerzen auf Sofa

Fructoseintoleranz – Was sollte lieber nicht gegessen werden? 

Eine Fructoseintoleranz lässt sich relativ einfach durch einen Test beim Arzt feststellen. Hier wird anhand des Gehalts an Wasserstoff im Atem die Schlussfolgerung gezogen, ob es sich um eine Unverträglichkeit handelt. 

Betroffene sollten darauf achten, dass sie Fructose nicht komplett aus der Ernährung herauslassen, da sich die Symptome so verschlimmern könnten. Zum einen wird die Fähigkeit vom Darm, Fructose zu absorbieren, noch weiter gesenkt und zum anderen enthalten Obst und Gemüse viele wichtige Nährstoffe, die der Körper benötigt. Nach dem Test beim Arzt erfolgt eine Ernährungsumstellung. In den meisten Fällen wird darauf hingewiesen, auf Fructose für ein paar Wochen zu verzichten und dann in kleinen Mengen aufzunehmen. 

Menschen mit einer Fructoseintoleranz sollten den Anteil von Fruchtzucker auf ein verträgliches Mass reduzieren. Wie viel der Körper an Fruchtzucker aufnehmen kann, ist individuell unterschiedlich. Auch leicht blähende Lebensmittel sollten möglichst vermieden werden, damit sich der Magen erholen kann. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist ebenfalls von grosser Bedeutung, hierfür eignet sich am besten Wasser oder Kräutertee. Achtsames Essen empfiehlt sich bei einer Unverträglichkeit ebenso. Lebensmittel sollten nicht zu schnell aufgenommen und gründlich gekaut werden. 

Anders verhält es sich natürlich bei der erblichen Fructoseintoleranz. Hier muss der Konsum von fructosehaltigen Lebensmitteln komplett eingestellt werden. 

Fructoseintoleranz und Sorbit

Sorbit ist ein Zuckeralkohol, der die Symptome einer Fructoseintoleranz verschlimmern kann. In einigen Lebensmitteln kommt Sorbit natürlich vor und in anderen wird es hinzugefügt. In Kern- und Steinobst wie Äpfeln, Trauben, Rosinen und Birnen kommen höhere Mengen an Sorbit vor. Weiterhin findet man es oft in Backwaren und Fertiggerichten, da es die Waren vor dem Austrocknen bewahrt. Im Stoffwechselvorgang wird Sorbit vom Organismus in Fructose umgewandelt und kann Beschwerden verschlimmern. 

Acht Löffel mit unterschiedlichen Zuckerformen

Zuckerersatz und Süssstoffe bei Fructoseintoleranz? 

Eine Ernährungsumstellung ist nicht immer einfach und obwohl es keine Medikamente gibt, um die Fructoseintoleranz zu heilen, gibt es zumindest einige Zuckeralternativen, die man statt Fructose verwenden kann. Anstelle von weissem Zucker sollte zum Beispiel lieber Traubenzucker genommen werden, denn dieser hilft beim Transport der Fructose im Dünndarm. Ebenfalls geeignet ist Maltose, also Malzzucker. Ebenfalls zum Backen und Kochen lässt sich Reissirup verwenden, denn er besteht zum Grossteil aus Glukose und Maltose. 

Ein weiterer beliebter und gesünderer Zuckeraustauschstoff ist Erythritol. Dieser kommt in natürlicher Form zum Beispiel in Früchten oder Käse vor. Im Gegensatz zu weissem Zucker enthält Erythritol praktisch keine Kalorien und eignet sich perfekt für Menschen, die eine Gewichtsreduzierung anstreben. Zusätzlich wird es in der Low-Carb- und Keto-Diät empfohlen, da die in Erythritol enthaltenen Kohlenhydrate nicht vom Körper verstoffwechselt und wieder ausgeschieden werden. Auch bei Menschen mit Diabetes  macht das Süssen mit  Erythrit Sinn, da der Insulinspiegel nicht beeinflusst wird und Heisshungerattacken somit ausbleiben. Vom Darm kann Erythritol leicht absorbiert werden und ist in normalen Mengen leicht verdaulich. 

Wer auf der Suche nach einem kalorienarmen Zuckerersatz ist, sollte auf jeden Fall Assugrin Zuckerersatz probieren. Unsere Zuckeralternative schmeckt genauso wie Haushaltszucker und hat dabei null Kalorien. Darüber hinaus ist es gluten- & laktosefrei und zahnfreundlich. Erythrit wird meist aus Mais- und Weizenstärke hergestellt und lässt sich wie gewöhnlicher Haushaltszucker verwenden. Entdecken Sie unsere hochwertigen Zuckereralternativen in unterschiedlichen Darreichungsformen.

Fazit – Fructoseintoleranz muss kein Problem darstellen

Neben der Lactose- und Glutenunverträglichkeit nimmt auch die Zahl der Menschen, die an Fructoseintoleranz leiden, immer weiter zu. Bei dieser Art der Unverträglichkeit kann Fruchtzucker nicht richtig vom Körper aufgenommen werden und verursacht Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Blähungen und Verstopfungen. 

Neben der Fructose-Unverträglichkeit gibt es auch eine erbliche Fructoseintoleranz, bei der gar kein Fruchtzucker konsumiert werden darf. Menschen mit einer Fructosemalabsorption müssen ihre Ernährung umstellen und den Konsum von Fruchtzucker auf ein verträgliches Mass reduzieren. Um auch weiterhin in der Lage zu sein, beliebte Gerichte zu essen, sollte nach einem passenden Zuckerersatz gesucht werden. Zu einer gesunden Alternative zu weissem Haushaltszucker zählt Erythritol. Bei Assugrin finden Sie eine grosse Auswahl an zuckerfreien Produkten, mit denen sich Haushaltszucker ganz einfach in allen Lebenslagen ersetzen lässt. Wir bieten unsere Zuckerersatz-Produkte zum Beispiel als feines Süsspulver, als “Kristallzucker”, in Tablettenform und Flüssig an. 

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